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VAGINASTRAFFUNG (VAGINOPLASTIK)

Es handelt sich im Allgemeinen um eine Korrektur der Scheide bei Frauen. Der häufigste Eingriff ist die Verengung des Scheideneingangs bzw. der ganzen Scheide, womit teilweise ihre Straffung erreicht werden kann. Die Behandlung soll das sexuelle Leben der Patientin ermöglichen bzw. verbessern.

Diese Operation wird meist bei Frauen in mittlerem Lebensalter durchgeführt, die bereits gebärt haben und infolge von Geburten und mit zunehmendem Alter die Scheide sowie der Scheideneingang ihre Elastizität verlieren.

Die Behandlung wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert 45-60 Minuten. Dabei erfolgt im Bereich des Scheideneingangs, an seiner Rückwand, eine Exzision des Gewebes im verschiedenen Umfang (nach Wunsch der Patientin, nach anatomischem Befund). Anschließend wird die Wunde mit resorbierbarem Nahtmaterial vernäht. Es ist günstiger, die Exzision in einem größeren Umfang durchzuführen und den Scheideneingang dadurch mehr zu verengen, da er sich im Laufe der Jahre meist wieder leicht dehnen kann.

Der Eingriff betrifft nicht nur die Schleimhaut, sondern greift auch in die Muskelschicht der Scheidenwand ein. Die Scheidenschleimhaut wird zuerst in erforderlichem (gewünschtem) Umfang herausgeschnitten, anschließend die Muskelschicht der Scheide befestigt und verkürzt und schließlich die Scheidenschleimhaut vernäht. Über den Umfang der Ausschneidung gilt das gleiche wie bei der Korrektur des Scheideneingangs. Bei dieser Operation muss der Chirurg sehr vorsichtig vorgehen und Erfahrungen besitzen, da die Scheide ganz dicht an dem Dickdarm angrenzt und es ist die Entstehung einer sog. "Rektovaginalfistel" zu vermeiden.

RISIKEN UND ERHOLUNG

Die postoperative Pflege ist einfach und die Patientin sorgt dafür selbst. Sie hat für eine perfekte Hygiene zu sorgen, zu empfehlen ist Duschen mit Seife oder Duschgel, zumindest 2x täglich die Verwendung einer Desinfektionslösung, welche Sie bei der Schamlippenkorrektur bekommen. Anfangs sollte sterile Gaze in die Unterwäsche eingelegt werden, später sind Slipeinlagen ausreichend. Bei normalem Verlauf und absorbierbaren Nähten sind nach der Operation Kontrollen nicht unbedingt notwendig, es ist jedoch empfehlenswert, nach einer oder zwei Wochen zur Kontrolle zu gehen. Von den späteren Komplikationen ist die Bildung von straffen Narben bei Patientinnen zu erwähnen, die eine angeborene Neigung zur Bildung von Keloiden und hypertrofen Narben haben. Dieses Risiko liegt unter 1% und kann durch spezielle Pflege für solche Narben eliminiert werden.

VAGINOPLASTIK BEI DR. M. ÖZYURTLU ODER GYNÄKOLOGEN

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